Das Bäckerhandwerk ist ein echter Kulturgutträger 


I. Das Frühstück


1. Gedanke:    

Persönliche und soziale Kompetenz


Der Tag beginnt in unserer modernen hektischen Zeit
für viele Kinder und Erwachsene
mit dem Sprung aus dem Bett, und ab geht es zur Schule oder zur Arbeit.
So sitzen viele Kinder mit Hunger in der Schule.
Einen Augenblick für sich selbst zu nehmen oder auch für die Familie
wird kaum noch gelebt.


Das Frühstück
ist für jeden einzelnen und für die Familie
die Gelegenheit, in Ruhe und in Gemeinschaft in den Tag zu starten.
Dabei wird die eigene Person wert geschätzt und kommt zu Kräften,
und es wird gleichzeitig die soziale Kompetenz gefördert.

2. Gedanke: 
St
ärkung des eigenen Körpers und Wohlbefindens / Leistungsfähigkeit


Mit einem ausgewogenen Frühstück wird der eigene Körper in Gang gesetzt.
Ein ausgewogenes Frühstück bietet Nährstoffen aller Art

und dazu Ballaststoffe, die den Körper mobilisieren, damit alles wie geschmiert abläuft.
Die eigene körperliche und geistige Leistungsfähigkeit wird gesteigert.

3. Gedanke, Zusammenfassung:
"Swidbert"  =  "Der durch Kraft glänzende"

"Swidbert" heißt übersetzt: 
"Der durch Kraft glänzende".


Das heißt in den Alltag übertragen z. B.:
Frühstücken, seine Batterien aufladen und den Tag über glänzen.


Wer in Gemeinschaft frühstückt,
stärkt dazu die sozialen Bande der Familie
und fördert seine persönliche, soziale Kompetenz.

Sich einen Ruhepunkt am Morgen nehmen,

sich selbst wichtig nehmen und sein eigenes Wohlbefinden,
sich orientieren und neu ausrichten,
das ist ein Stellenwert,
den die Religionen der Welt mit einem Morgengebet ausdrücken.

Anm.: Es lässt sich mit an Sicherheit gränzender Wahrscheinlichkeit sagen,
          das die Handwerksbäcker Düsseldorf (HWBD) zumindest zu den ersten zählen,
          die sich das   "Suitbertus Jahr  -  Düsseldorf 2013"
          in ihren Lebensalltag hinein übertragen haben.
          Da kann man stolz sein....


Vgl. Thema:
Erste Erfahrungen mit "Suitbert Bäckman"
                 -   Der Frühstücksbäcker: AKTUELLES, 12.+17.10.2011



I
I. Der Brotbäcker
auf dem Handelskreuz

1. Gedanke:    

Die Brotvielfalt in Deutschland

Deutschland ist ein von der Natur beschenktes Stück Erde,
auf dem neben Weizen auch Roggen gedeiht.
Mit Roggen und Weizen hat der Bäcker in Deutschland die einzigartige Möglichkeit,
eine unbeschreibliche Vielfalt von Broten zu backen.
-   Anm: HINKEL, die Bäckerei der Brotfeunde,
              bietet täglich bis zu etwa 70 Brotsorten an.


Roggen ist ein für Deutschland typisches Gewächs,
das es durch die klimatischen Verhältnisse weltweit sonst nicht gibt.
Da die Welt zusammengerückt ist, wird auch in anderen Ländern und Kontinenten versucht,
Roggen anzubauen, aber der Erfolg ist bislang nicht sehr groß.

2. Gedanke:
Die Brotvielfalt im Rheinland

Das Rheinland ist ein Landstrich, durchzogen von Handelswegen.
So ist das Rheinland ein Umschlagplatz von Informationen und Ideen.
Auf diesem Wege hat der rheinische Bäcker Rezepte gesammelt
und weiss mit seiner Backkunst jeden Gast glücklich zu machen.

Seit Alters findet sich das norddeutsche Schwarzbrot und dass milde Schweizer Brot
in der rheinischen Bäckerei.

Modern zugewandert ist das französische Landbaguette
und die Spezialitäten des Balkan und des Mittelmeerraums.



III. Jahreszeitliche Spezialitäten und Folgen

1. Gedanke:
Festtagsprodukte

Zu allen Festen und Anlässen des Jahres hat der Bäcker etwas zu bieten.
Sie kennen
     den Weckmann zu St. Martin und Nikolaus,
     den Christstollen zu Weihnachten,
     das Neujährchen zum Jahreswechsel,
     das Osterlamm zu Ostern
     und viele mehr.
Das alles sind Backwaren, das die Geheimnisse eines religiösen Festes
in die Form eines Gebäckes gießt.

Heute geraten in unserer Gegend
die religiösen Inhalte zunehmend in Vergessenheit,
es ist aber doch berührend, dass die Menschen unserer Gegend
doch diese alten Festspezialitäten wünschen.
So wird der Bäcker in einer säkularisierten Welt zum Kulturgutträger.

2. Gedanke:
Regionale Lebensformen

Aus dem Niederländischen kommt die Idee,
einem Single einen Mann / eine Frau in Lebensgröße zu backen.
Anm.: So ein Gebäck bereitet den Bäckern eine spezielle Freude.

3. Gedanke:
Brot und Salz


Brot und Salz sind die traditionellen Gaben,
die anlässlich einer Wohnungseinweihung gereicht werden,
oder auch Besuchern, wenn er das Haus betritt.

Die Gaben Brot und Salz haben eine Bedeutung:

Brot steht für das Grundnahrungsmittel und den Wunsch,
dass es immer genügend Nahrung gibt
und kein Hunger die Bewohner des Hauses quälen möge.

Das Salz steht für Wohlstand und Wohlergehen.
Salz war teuer und bedeutete Reichtum.
So unterliegt Salz oft der staatlichen Hoheit,
und es wird eine Salzsteuer erhoben.

Anm: Salz gibt dem Brot eine stabilere Krume (das Brot-Innere)
und dazu verleiht Salz dem Backwerk seine angenehme Bräune.


4. Gedanke:
Backwerk als Werbemittel


Durch den Erfolg des Bäckers im "religiösen" Bereich
kommt es nicht von ungefähr, wenn der Bäcker gebeten wird,
auch moderne, zeitgenössische, weltliche "Bildbrote" zu backen, da ist
     der Putzi, der die Kinder ans Zähneputzen erinnert,
     der U-Dachs, der den U-Bahn-Bau versinnlicht,
     ein Firmenlogo, als Präsent für Kunden,
     der Radschläger, als lokales Markenzeichen.
Z. B.: HIER KLICKEN: http://www.youtube.com/watch?v=-Dm1_c6FvQk


5. Gedanke:
Gebildebrote - Spekulatius

Alle genannten Spezialitäten haben einen gemeinsamen Namen,
es sind "Gebildebrote", es sind Gebäcke, das etwas anschaulich macht.
Daher rührt der Name des kleinsten Gebildebrotes,
es ist ein Keks,
und er heißt: Spekulatius.

Spekulatius sind diese schönen, flachen Kekse, auf denen Bilder zu sehen sind,
manchmal sind es Menschen oder Märchenfiguren,
auch gibt es Tiere, Blumen und Häuser.

Das Name "Spekulatius" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Schaugebäck"
Das Wort "spekulieren" ist heute weit bekannt und hat die selbe Herkunft.
Das gebackenen Schaugebäck möchte dem Verzehrer etwas anschaulich machen.



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Stand: 02.10.2011 - Erntedankfest
Stand: 29.11.2011 - Erg,: I, 3